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Trauernden begegnen

Ergänzungskurs zum Projekt Sterbende begleiten lernen


Dieser Kurs richtet sich ausschließlich an Personen, die – nach dem Celler Modell - Gruppen von Ehrenamtlichen auf die Begleitung Sterbender vorbereiten oder sie nach der Vorbereitungszeit weiter begleiten. Die Teilnahme an den Multiplikatorenkursen und die eigene Durchführung des Projektes „Verlass mich nicht, wenn ich schwach werde“ (jetzt unter dem Titel „Sterbende begleiten lernen“) wird vorausgesetzt.



Die Idee des Kurses


Menschen in der Hospizarbeit begegnen der Trauer. Da sind die Angehörigen, die einen Menschen verlieren. Schon während der Sterbebegleitung beginnt für sie der Weg der Trauer. Da sind die Menschen in den pflegenden und helfenden Berufen. Auch sie müssen Abschied nehmen, erfahren einen Verlust. Da sind die Mitarbeitenden in der Hospizarbeit selbst. Eine Beziehung ist entstanden - zum sterbenden Menschen, aber auch zu anderen Personen in seinem Umfeld. Und wenn dann der Abschied kommt, das Ende - dann wird auch hier getrauert.


Trauer betrifft uns in der Hospizarbeit ganz direkt. Aber Trauer ist zugleich auch ein Phänomen, das uns in unserem Leben immer wieder begegnet und begleitet. Abschiede - nicht nur am Ende des Lebens, sondern auch mitten im Leben - lösen Gefühle von Trauer aus. Mit diesen Gefühlen und Erfahrungen leben wir, mit ihnen gehen wir um und ihnen begegnen wir in jeder neuen Trauersituation aufs Neue.


Die Absicht des Kurses


Der Kurs „Trauernden begegnen“ ist gedacht als ein Ergänzungsangebot innerhalb des Celler Modells zur Vorbereitung Ehrenamtlicher in der Sterbebegleitung. Ziel ist es, das Thema Trauer in den Hospizgruppen anzusprechen, die Mitarbeitenden in der Hospizarbeit auf die Begegnung mit Trauernden und den Umgang mit der Trauer vorzubereiten. Dabei wird es einerseits um die eigene Person und die eigenen Erfahrungen gehen, aber auch darum, anderen Menschen in ihrer Trauer hilfreich zu begegnen.


Ziel des Kurses ist ausdrücklich nicht die Befähigung zum Aufbau einer Trauergruppe oder zur kontinuierlichen Begleitung Trauernder, sondern die Vorbereitung der Ehrenamtlichen in der Hospizarbeit auf die punktuelle (oft ungeplante) Begegnung mit einzelnen Menschen in Trauersituationen.


Der Inhalt des Kurses


Es wird darum gehen, Trauer als Phänomen besser zu verstehen, eigenen und fremden Umgehensweisen mit Trauer nachzugehen und Möglichkeiten des bewussten Umgangs mit der Trauer zu bedenken.


Die Teilnehmenden lernen dabei über die eigene Person, zugleich werden Ideen, Methoden und Materialien zur Verfügung gestellt, um das Thema Trauer in der eigenen Gruppe zu bearbeiten.


Elemente des Kurses sind:



  • „Trauer“ als Thema  in unserer Hospizgruppe

  • Trauererfahrungen in meinem Leben

  • Trauer „verstehen“ und bei mir und anderen mit ihr umgehen

  • Möglichkeiten der Bearbeitung des Themas „Trauer“ in der eigenen Hospizgruppe entwickeln


Informationen durch:


Dr. Christoph Burba, Theologischer Referent
 




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