Kirchen erzählen vom Glauben
Ein Kurs für dialogische KirchenführungenDie Kirche steht im Dorf, in der Stadt. Sie wurde vielleicht vor wenigen Jahrzehnten erbaut oder sie hat schon seit Jahrhunderten ihren Platz, von dem sie nicht wegzudenken ist. Sie wird gesehen, sie wird genutzt, sie wird gepflegt und erhalten. Sie ist Ort der Begegnung mit Menschen, mit Gott.
Menschen wollen in die Kirche hinein: der Tourist, der erwartungsvoll die Klinke drückt; die Lehrerin, die mit ihrer Schulklasse auf Exkursion ist; die alltagsgehetzten Menschen, die einen Ort und Moment der Ruhe suchen; die Gottesdienstbesucher nicht nur am Sonntagmorgen ...
Offene Kirchentüren, auch am Werktag, ziehen an.
Das Ziel:
"Kirchen erzählen vom Glauben" möchte Gemeinden bestärken, ihre Kirche auch außerhalb der Gottesdienstzeiten offenzuhalten.
Das Konzept versteht die Arbeit für und in der geöffneten Kirche als Chance und Teil missionarischer Gemeindeentwicklung: Gemeinden entdecken ihren Kirchenraum als "steingewordenes Glaubenszeugnis" und erschließen ihn für sich selbst und für andere (Touristen) durch spannende, erfahrungs- und glaubensorientierte und gruppenbezogene Kirchenführungen.
Die Struktur:
Die Gemeindeleitung / der Kirchenvorstand fasst den Beschluss, die Kirche offenzuhalten.
Teams von zwei bis drei Personen je Gemeinde, z.B. engagierte haupt- und ehrenamtliche MitarbeiterInnen, KirchenführerInnen, StadtführerInnen u.a. nehmen an den Grundkursen des Gemeindekollegs teil und erwerben sich pädagogisch - didaktische Kompetenzen für Kirchenführungen.
Diese Teams schulen dann in ihrer Heimatkirche eine Gruppe von Kirchenführer/innen. Zur Weiterführung und als Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch wird vom Gemeindekolleg jährlich eine Ergänzungstagung zu Einzelthemen für Kirchenführer/-innen angeboten.
Informationen durch:
Doris Deutsch, Sekretariat

