GET - Der Prozess
GET nimmt sich Zeit für einen Prozess. In eineinhalb Jahren wird nach der GET-Bildung ein Weg in vier große Abschnitten gegangen. Die Trainings für Trios bilden Stationen zum Innehalten, Erfahrungsaustausch und für das Erlernen der Methoden für den nächsten Abschnitt. Wie die Schritte des GET-Prozesses aufeinander aufbauen, zeigt die obige Grafik.
Das 1. Training: „Gemeinde erkunden“ führt an das Gesamtprojekt heran, stellt Methoden der Gemeindeanalyse zur Verfügung und vermittelt die Aspekte von Teamarbeit im GET. Jedem Teilnehmenden der Trios wird zum 1. Training ein Handbuch zur Verfügung gestellt, dass die Vermittlung der Methoden und Arbeitsschritte für die Arbeit zu Hause unterstützt.
Die Umsetzung in der Gemeinde geschieht in der Gemeindeerkundung. Sie nimmt die Gemeinde mit ihren Mitgliedern, die Angebote und Veranstaltungen, die Gebäude, die Ressourcen und das soziale, geografische und kulturelle Umfeld in den Blick. „Wer sind wir?“ ist die leitende Frage.
Die gewonnenen Daten werden vom GET aufbereitet, zusammengefasst und ausgewertet.
Das 2. Training: „Visionen entwickeln“ baut auf die Gemeindeerkundung auf, behandelt die Frage der leitenden Bilder in der Gemeindearbeit, bedenkt biblische Gemeindebilder, bereitet den Visionstag vor und vermittelt Methoden der Leitbilderarbeitung.
Kernpunkt in der Durchführungsphase nach dem 2. Training ist der „Visionstag“. An diesem Tag geschieht die wesentliche Arbeit für die Entwicklung bzw. Formulierung des Gemeindeleitbildes in einer Art Zukunftswerkstatt. In dieser Phase geschieht erneut eine weite Öffnung des Prozesses für die Mitarbeit möglichst vieler Gemeindeglieder. Viele Menschen werden über die Ergebnisse der Gemeinderkundung informiert, bringen ihre Vorstellungen und Visionen einer zukünftigen Gemeindearbeit ein und entwickeln Leitsätze als Grundlage für die Arbeit der nächsten Jahre. Nach dem Visionstag formuliert das GET das Leitbild aus und plant dessen Veröffentlichung.
Das 3. Training: „Veränderungen gestalten“ beschäftigt sich mit der konkreten Zielfindung und Zielformulierung und davon abgeleitet mit den Schritten zu einer Projektentwicklung vor Ort.
Das GET arbeitet nun an der Konkretisierung des Leitbildes. Die Frage „Was wollen wir in den nächsten Jahren erreichen?“ führt zu Zielen und konkreten Maßnahmen. Exemplarisch wird die Durchführung einer beschlossenen Maßnahme / ein Projekt erarbeitet.
Der Follow-up-Termin nach dem Abschluss der GET-Arbeit in den Gemeinden dient den Trios zur gegenseitigen Ergebnispräsentation, Beratung bei Schwierigkeiten und zum Feiern.
Die Arbeit des GETs endet mit der Erstellung einer Dokumentation, die Grundlage für die Vermittlung der Ergebnisse in die Gemeinde hinein ist. Die Arbeit des GETs wird mit einem Dank- und Festgottesdienst offiziell beendet.
Die Durchführung des erarbeiteten Projektes bzw. Angebotes liegt nicht mehr in der Hand des GETs. Dafür wird eine neue Projektgruppe gebildet, in der natürlich auch ehemalige GET-Mitglieder mitarbeiten.
Zurück zu: GET - Das Projekt

